Mein Name ist Carmen und ich bin am 22. März 2016 zum ersten Mal Mutter geworden.

Bisher musste ich mich auf Kundenerzählungen verlassen, nun kann ich endlich all die tollen Produkte, die wir in unserem Geschäft verkaufen, auch selbst auf Herz und Nieren prüfen.

Meine Erfahrungen damit möchte ich in diesem Blog mit euch teilen.

Ich hoffe es sind auch ein paar nützliche Tipps für dich mit dabei.

Stoffwindeln

Ich hatte mir vor der Geburt meines Sohnes fest vorgenommen mit Stoffwindeln zu wickeln. Zum Einen aus ökologischen Gründen, zum Anderen,  weil ich dachte, dass es für die Entwicklung seines Körpergefühls einfach besser ist.

Für die erste Zeit wollte ich keine riesige Stoffwindel, sondern habe mich auf die Suche nach einer schlanken Neugeborenenwindel gemacht und habe mich schließlich für die PopIn Newborn Windel entschieden.

Mein Söhnchen war ein recht zartes Baby und damit wären die OneSize Windeln wohl viel zu groß gewesen. Die ersten zwei Monate bin ich damit echt super zurechtgekommen, dann wurden sie leider langsam zu klein,

Neue Stoffwindeln mussten her und so habe ich die verschiedensten Popolini Systeme mit nach Hause genommen und fleißig getestet. Am besten fand ich die UltraFit Windeln in der Jersey Ausführung, weil die besonders weich sind und deshalb weniger auftragen.

Irgendwie waren mir diese Windeln mit Überhose aber alle doch noch zu dick und so bin ich, wie so viele, bei den bequemen Wegwerfwindeln geblieben.

Weil mein Ökoherz mit dieser Lösung aber nicht wirklich zufrieden war, habe ich mich wieder auf die Suche gemacht und doch noch eine Stoffwindel gefunden, die für uns einfach perfekt ist - die Windel von Culla di Teby. Diese trägt überhaupt nicht auf und ist super einfach in der Handhabung. Preislich ist dies Windel zwar teurer, als die von Popolini, aber da man nicht unbedingt jedes mal die ganze Windel, sondern auch mal nur die Einlage wechseln kann, benötigt man auch nicht so viele davon.

Auch wenn viele unserer Kunden auf die Windeln von Popolini schwören, für uns sind die von Culla di Teby einfach die bessere Lösung.

Welcher Kinderautositz ist der richtige für mich?

Ich merke immer wieder, wie viel Unsicherheit bei der Wahl des richtigen Kinderautositzes besteht und sehe bei uns im Geschäft häufig Kunden, die einen ungeeigneten Kindersitz in ihrem Auto haben. Oft ist das Kind noch zu klein für den Autositz und manchmal sind die Sitze auch komplett falsch montiert. Mir liegt die Sicherheit der Kinder sehr am Herzen und deshalb hoffe ich mit diesem Blog-Artikel allen Eltern, die gerade auf der Suche nach dem besten und sichersten Autositz für ihr Kind sind, helfen zu können.

 

Als erstes möchte ich euch gerne kurz über die geltenden Gesetze und die neue EU-Sicherheitsverordnung ECE R129 aufklären.

 

Die EU.-Sicherheitsverordnung ECE R129, den meisten bekannt als i-Size, regelt neben der bisherigen ECE R44 den sicheren Transport von Kindern im Auto. Beide Regelungen sind zurzeit parallel gültig. Ziel der neuen Verordnung ist es, das Autofahren für Kinder noch sicherer zu gestalten.

 

I-Size unterscheidet sich von der bisherigen Regelung hauptsächlich in 5 Punkten:

 

1. Gesetzlich vorgeschrieben: rückwärtsgerichtetes Fahren für Kinder bis 15 Monaten.

2. Klassifizierung der Kindersitze nach Körpergröße und nicht nach Gewicht.

3. Verbesserter Seitenaufprallschutz.

4. ISOFIX ist Pflicht.

5. Kompatibilität mit i-Size Autos.

 

Rückwärtsgerichtete Sitze mit Isofix-Befestigung sind demnach die sichersten Sitze für Babys und Kleinkinder. Im Fall eines Frontalaufpralls wird das Kind in den Kindersitz gedrückt und der Kopf- und Nackenbreich eures Kindes wird damit bestmöglich geschützt. Deshalb ist das rückwärtsgerichtete Fahren für Kinder bis 15 Monaten ein Muss und auch für ältere Kinder äußerst empfehlenswert. Es gibt sogenannte Reboarder, die das rückwärtsgerichtete Fahren auch für größere Kinder ermöglichen. Die meisten Systeme gehen dabei bis zu einer Körpergröße von 105cm, die einem Alter von ungefähr 4-4,5 Jahren entspricht.

 

Ab einer Körpergröße von ungefähr 100cm, kann das Kind in Fahrtrichtung mit dem Autosicherheitsgurt fixiert werden. Seit dem 1. Januar 2017 muss das Kind dabei in einer Sitzerhöhung mit Rückenlehne angeschnallt werden. Die reine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne, darf erst ab einer Körpergröße von 125cm, was ungefähr einem Alter von 8 Jahren entspricht, benutzt werden. Diese benötigt eurer Kind dann bis zu einer Körpergröße von 150cm.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder solange wie nur irgendwie möglich gegen die Fahrtrichtung transportiert werden sollten. Im Idealfall fährt euer Kind, bis zu einem Alter von 4-5 Jahren, gegen die Fahrtrichtung. Durch unsere mittlerweile 20jährige Erfahrung im Verkauf von Kinderautositzen und unseren Erfahrungen als Mütter, wissen wir, dass sich das in der Praxis oft etwas schwieriger gestaltet, als geplant.

 

Für mich war der Kiddy Evoluna I-Size die perfekte Lösung für die ersten 18Monate, solange hatte unser Philip darin gut Platz und ich konnte ihn, wie es für mich wichtig war, gegen die Fahrtrichtung transportieren. Danach kam für uns nur noch ein Sitz infrage, der sowohl in unserem Auto, als auch im Auto meiner Mutter gut funktioniert. Da ihr Auto kein Isofix hat, vielen natürlich schon die meisten Reboarder aus dem Rennen. Das nächste Problem war, dass der Sitz möglichst leicht sein musste, da ich selbst kein Auto habe und den Sitz dann zu Fuß von mir zu Hause bis zu meiner Mutter bringen muss. Auch wenn die Strecke nicht lang ist und sie den Sitz auch nicht so oft benötigt, war für mich das Gewicht doch wichtig. Also habe ich mich wieder für einen Kiddy Autositz entschieden, der sowohl mit Isofix als auch ohne montierbar ist und der nebenbei auch relativ leicht zu transportieren ist.

 

Es gibt verschiedene Autositzhersteller, die unterschiedliche Autositze für jede Altersgruppe und jedes Bedürfnis herstellen. Ich kann nur sagen, dass für die allermeisten Autositzhersteller, die Sicherheit der Kinder im Vordergrund steht. In unserem Geschäft, haben wir die Sitze ausgesucht, die unserer Meinung nach die Besten sind. Nicht jeder Kinderautositz ist für jedes Kind und jedes Auto geeignet, um den idealen Autositz für euer Kind zu kaufen, ist es das Beste, wenn ihr gemeinsam mit eurem Kind die verschiedenen Sitze testet. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir bei der richtigen Autositzwahl behilflich sein können. Aus diesem Grund bilden wir uns in diesem Bereich immer wieder weiter und besuchen die verschiedenen Schulungen, die uns Händlern angeboten werden. Man lernt ja bekanntlich nie aus!

 

Vielleicht sehen wir uns bald hier bei uns im Laden, damit wir unser Wissen und unsere Erfahrungen mit euch teilen können, das würde mich in jedem Fall sehr freuen.